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Lighthouse Duncansby Head



By Russ McLean at English Wikipedia
Wenn man heute im Internet nach Duncansby Lighthouse forschen möchte, findet man nur Fotos wie das oben stehende. Als wir vor mehr als 20 Jahren am Leuchtturm waren, präsentierte er sich noch völlig anders, siehe ganz oben.
Östlich von Gohn o' Groats gelegen, markiert diese Leuchtstation das äußerste nördliche Ende der schottischen Ostküste und den südöstlichen Eingang zum Pentland Firth, der das Festland vom Orkney trennt.
Während des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1914, wurde an dieser Stelle ein temporäres Nebelsignal bereitgestellt, das nach dem Krieg zu einer festen Einrichtung wurde.
Duncansby Head Lighthouse wurde 1924 von David Alan Stevenson erbaut. Statt des traditionelle runden Turms wurde hier ein quadratischer Turm errichtet mit einer quadratischen Galerie und einer schwarzen Laterne. Der Turm ist 11m hoch, scheint aber wegen seiner Lage auf der Klippe aus eine Höhe von 67m über dem Meeresspiegel. Er schickt alle 12sec einen weißen Blitze übers Meer, der noch aus 39km zu sehen ist.
Das Nebelhorn blies alle 120 sec fünf mal, ist inzwischen aber abgebaut.
Während des Zweiten Weltkriegs und am Vorabend der Invasion Norwegens wurde der Leuchtturm von einem deutschen Bomber mit Maschinengewehren beschossen, aber es wurde kein Schaden angerichtet und niemand verletzt
Im Jahr 1968 wurde eine leistungsstarke Radarbake installiert und 1997 wurde der Leuchtturm automatisiert und wird seitdem vom Northern Lighthouse Board verwaltet.
Bald nach der Automatisierung zeigte eine Inspektion der Wärterhäuser Wasserschäden und Asbest auf dem Gelände. So wurden die Häuser abgerissen, da ja keine Wärterunterkünfte mehr benötigt wurden. Der Turm mit einem kleinen Nebengebäude blieb stehen und das Licht ist weiter aktiv.