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Leuchtturm Gollwitz Nord -- Insel Poel

Im August 2006

und vor der Renovierung Anfang der neunziger Jahre.

1929 wurde ein eiserner Gitterturm für die Verbesserung der Befeuerung der Zufahrt Wismar errichtet. Da das Stromnetz noch nicht an den Mast reichte, erhielt seine Laterne einen Flüssiggasbrenner.

In der Nähe des alten Feuers entstand 1953 ein neuer Leuchtturm, ein einfacher Zweckbau aus Beton und Stahlblech. Allerdings hatte der Turm jetzt elektrischen Anschluss, aber bis auf eine geringfügige Leistungserhöhung des Lichtes blieb vorerst alles beim Alten. Erst die 1956 eingerichtete Richtfeuerlinie, mit dem Leuchtturm des Unterfeuers, erleichterte auch größeren Schiffen die Passage durch das Große Tief. Dabei diente das dem Gebäude aufgesetzte Dreieck-Toppzeichen auch gleichzeitig als Tagessichtzeichen. 

Die Anlage bestand aus einem rechteckiger Turm mit einer Galerie, einem Schalthaus und einem Wohnhaus.

Mit der Grundinstandsetzung des Bauwerkes im Jahre 1996 fand aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die separate Errichtung des Leitfeuers Gollwitz auf einem 23,4 m hohen Stahlgittermast etwas westlich vom Standort des Leuchtturmes statt. Durch den neuen Standort wurde eine Beeinträchtigung der Sektoren durch Bäume vermieden.

Das bestehende Richtfeuer Gollwitz wurde durch ein Präzisionssektorenfeuer – Feuerhöhe = 13,1 m-, das mit Halogenlampen 220 V / 150 W bestückt ist, ersetzt. Die Stromversorgung erfolgt aus dem öffentlichen Netz, ein Dieselaggregat dient als Notstromversorgung.

Die Fernüberwachung der Leuchtfeueranlage erfolgt durch die Verkehrszentrale in Travemünde.