Home Das bin ich Kontakt Meine Reisen Inhaltsübersicht

Sassnitz Stadthafen -- Ostmole

 

Über den damals noch kleinen Fischerhafen Sassnitz wollte man Ende des 19.Jahrhunderts den Fährverkehr nach Schweden abwickeln, da der Hafen Trelleborg sich nur 60 Seemeilen entfernt befindet. Man baute eine über einen Kilometer lange Ostmole und setzte 1903  auf den Molenkopf  als Leuchtturm einen Gaskessel mit aufmontierter Laterne.  Dieses Licht löste ein bis dahin provisorisches Feuer ab. Dieser kleine Leuchtturm wurde bald zum Symbol für die Stadt und den Hafen und schmückt auch das Stadtwappen.

Im Jahre 1937 verlängerte man die Mole und sie ist somit die längste Europas mit fast eineinhalb Kilometern. Sie erhielt einen neuen Turm, aber die alte Laterne wurde wieder aufmontiert, jetzt mit einer elektrischen Lichtquelle ausgestattet. Im harten Winter 1978/79 wurde der Turm so stark beschädigt, dass man ihn abbaute und bei einer Stahlbaufirma in Mukran einlagerte. Auf der Mole stand nun wieder ein provisorisches Feuer. Erst 1993 war die aufwändige und 80 000.-DM teure Sanierung von Turm und Sockel abgeschlossen und das Wahrzeichen der Stadt konnte wieder aufgestellt werden.  Heute sichert es nicht nur die Hafeneinfahrt sondern warnt mit einem roten Sektor vor den Untiefen an den Jasmunder Kreidefelsen und mit einem grünen Sektor markiert es ein Reedegebiet im Südosten.