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Büsum

               

Als eines der wenigen Fahrwasser an der Wattenküste Nordfrieslands, das bei fast allen Wetterbedingungen noch befahrbar ist, führt der "Süderpiep" zum Hafen von Büsum. Der Hafen hat eine große Bedeutung für die Krabbenfischerei, den Seebäderverkehr und auch die Sportschifffahrt. Das Orientierungsfeuer Büsum erleichtert die Navigation auf dem Süderpiep- Fahrwasser. Bis 2003 war der Leuchtturm auch als Leitfeuer tätig.

Schon zwischen 1878 und 1913 hatte eine einfache Ölleuchte an einem Holzmast den Fischern bei der Orientierung geholfen. Man probierte weiter Befeuerungen aus, die sich aber nicht als praktikabel erwiesen. So wurde 1912/13 ein konventioneller Leuchtturm errichtet. Die Isselburger Hütte lieferte die gusseisernen Stahlelemente aus der, der anfangs schwarz gestrichene Leuchtturm zusammengeschraubt wurde. Im September 1913 nahm der Turm seinen Betrieb auf und wurde von Beginn an elektrisch betrieben. Der Sockel ist als gemauerter Treppenaufgang ausgebildet. Die Höhe des Turms beträgt 21,4m und die Feuerhöhe liegt 22m über dem mittleren Tidenhochwasser.  

Seit September 1952 ist der auf dem Gelände des Büsumer Tonnenhof stehende Leuchtturm weiß-rot gestrichen.