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Helgoland

 

  

 

 

 

           

 

Fotos: Ralf Schmeikal, 0710

Der jetzige Leuchtturm auf Helgoland wurde 1941 als Flakleitstand erbaut und 1952 als Leuchtturm in Betrieb genommen.

Er ist einer der Nachfolger des 1811 von der Englischen Seezeichenverwaltung "Trinity House" errichteten Leuchtturms, des "Englischen Leuchtturms",  der mit Ölbrennern und Parabolspiegeln und später mit Fresneloptik ausgestattet wurde.

Die Laterne des "Englischen Leuchtturms" verfrachtete man nach seiner Abschaltung samt Gürtellinse zum neu gebauten Leuchtturm Staberhuk auf Fehmarn.

Die königlich-preußische Bauverwaltung errichtete 1902 einen neuen Leuchtturm auf Helgoland, den "Deutschen Leuchtturm" der bis 1945 mit einem elektrischen Schnellblinkfeuer betrieben wurde. Am 18. April 1945 wurde der Turm bei der Bombardierung der Insel zerstört.

Der ehemalige aus Stahlbeton errichtete Flak- Leitstand, der als einziges Bauwerk  auf der Insel stehen geblieben war, nachdem die englische Luftwaffe Helgoland nach dem Krieg noch für einige Jahre als Bombenziel benutzte übernahm dann 1952 die Aufgaben eines Leuchtturms. 1964 wurde der Turm umfassend saniert, um 5 Meter erhöht und mit roten Ziegelsteinen verblendet. Die Bauwerkshöhe beträgt 35m, die Feuerhöhe liegt 82m über dem mittleren Tidenhochwasser. Das Leuchtfeuer dient als Seefeuer und hat eine Tragweite von 28sm. Außerdem beherbergt es funktechnische Einrichtungen für die Verkehrssicherungssysteme Deutsche Bucht und Elbe.

Schon seit Anfang des 17.Jahrhunderts gab es auf Helgoland verschiedene Kohlenblüsen bis 1811 mit dem richtigen Leuchtturmbau begonnen wurde.