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Arngast

 

Foto Tom Kurpjuweit

Als der Bau des Leuchtturms Arngast 1909 begann, war die Insel bereits seit Jahren ein Opfer der Fluten geworden, so dass man den Turm auf der verbliebenen Sandbank errichtete. Der Bau gründet auf 112 Holzpfählen, die man in den Boden rammte. Darauf wurde ein zuvor an Land hergestellter hohler Turmsockel eingeschwemmt, abgesenkt und mit Beton verfüllt. Darauf wurde der Turm gestellt, den man aus gusseisernen Platten verschraubte. Die Gussformen besaß die Isselburger Hütte noch von früheren Leuchtturmbauten wie Hörnum oder Pellworm.

Im Oktober 1910 ging Arngast endgültig in Betrieb und machte ein kleines Feuer im Vareler Siel überflüssig.

Da Arngast so ein "typischer" Leuchtturm ist, wurde er 2003 in das Verzeichnis der Kultur- und Baudenkmäler aufgenommen.

Seit 1966 ist Arngast ans Stromnetz angeschlossen und zwei Jahre später nahm man die Fernsteuerung in Betrieb, so dass der Leuchtturmwärter abgezogen werden konnte.

Diese hübsche Bild auf einem Windradschaft fanden wir auf einem Feld bei Varel