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Marienleuchte alt

Fehmarn

Bevor in den Jahren 1831/1832 der gelb geklinkerte Leuchtturm Marienleuchte erbaut wurde, befand sich an dieser Stelle bereits seit einiger Zeit eine Feuerbake. Bei dem alten Leuchtturm handelt es sich um einen quadratischen Turm an dessen Spitze sich eine Plattform mit einer runden Laterne befindet. Der Turm ist zentral in das rechteckige Leuchtturmgebäude integriert, Auf seiner Südseite befindet sich das königlich Dänische Wappen. Der Turm wurde am 28. Oktober 1832 in Dienst und im Jahr 1967 wieder außer Dienst gestellt. Seinen Namen hat er nach der dänischen Königin Marie Sophie Friederike von Hessen-Kassel, Gattin von Friedrich VI. die bei der Einweihung persönlich anwesend gewesen sein sollen. Neben den optischen Signalen, verfügte der Turm auch über eine akustische Warnfunktion. Ab 1879 diente eine Pressluftsirene und nach 1930 ein elektrischer Membransender als Schallerzeuger. Das Leuchtturmgebäude steht heute unter Denkmalschutz, das Gelände kann nicht betreten werden, der unbewohnte Turm ist dem Verfall preisgegeben.